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Höhlenwanderung

Unser Urlaub ist noch nicht zu Ende. Da das Wetter sehr wechselhaft ist, steigen wir mal in die Tiefe, in eine Tropfsteinhöhle.




Die Dechenhöhle ist eine der schönsten und meistbesuchten Schauhöhlen Deutschlands.

Geschichte
Die Dechenhöhle wurde im Juni 1868 von zwei Eisenbahnarbeitern entdeckt, die bei Felssicherungsarbeiten an der Bahnstrecke Letmathe - Iserlohn ihren Hammer in einem Felsspalt verloren hatten. Sie ließen sich an einem Seil den Felsspalt hinab und standen plötzlich in der ersten Halle einer wunderschönen Tropfsteinhöhle, die sich weit in den Berg hinein fortsetzte.

130 Jahre nach der Entdeckung zieht die Dechenhöhle immer noch zigtausende Besucher aus Nah und Fern an. Insgesamt haben über 13 Millionen Menschen die unterirdische Wunderwelt im Kalkgestein des Grüner Tals zwischen Letmathe und Iserlohn besichtigt.
Auch heute noch entdecken Höhlenforscher hier immer wieder neue Höhlen und Höhlengänge, so daß die Dechenhöhle nun inmitten eines über 17 km langen, geologisch zusammengehörenden Höhlensystems liegt.







So das war jetzt mal bissel Geschichte, gehört dazu.

Leider war es nicht erlaubt in der Höhle Fotos zu machen, hier mal ein Foto aus dem Internet.

Durch ein tunnelartiges, niedriges Gangstück, Gletschergrotte genannt, erreicht man den langestreckten Laubengang, der zierliche Tropfsteinsäulen und Sintergardinen aufweist. Von dort führt ein Tunnel nach Westen bis zur Orgelgrotte, deren westliche Gangbegrenzung mit den üppigen Tropfsteinkaskaden der Orgel geschmückt ist .




Fossile Knochenfunde
In den mehrere Meter tief herabreichenden Bodenschichten der Dechenhöhle wurden tausende Knochen und Zähne der Tierwelt des Eiszeitalters entdeckt, die durch früher vorhandene Spalten oder Eingänge in die Höhle geschwemmt wurden. Vorherrschend sind Überreste des Höhlenbären, vertreten sind auch Höhlenlöwe, Höhlenhyäne, Rentier, Riesenhirsch, Mammut und wollhaariges Nashorn.



Am besten ihr schaut euch das selbst einmal an. Es ist wirklich sehr schön und interessant.

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